Die Sicht auf eine zunehmend versehrte Natur und unsere Entfremdung von ihr zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Arbeit. Dieser Faden wird in der Installation aufgenommen und mit den gestickten Namen von gefährdeten oder bereits ausgestorbenen Blumen weitergesponnen Mit den teilweise verblichenen Stellen der Blumendrucke erinnert es entfernt an ein Schweisstuch. Das Verschwinden der jetzt der jetzt noch frischen Pflanzenfarbe öffnet einen Raum des Abschieds.
Wir haben die Besuchenden dazu eingeladen, sich einen Moment Zeit zu nehmen und sich mit einer kleinen Stickerei auf dem bereit liegenden Tuch einzuschreiben. Dieses kann immer weitergezogen werden und die Fäden können am Schluss lose abgeschnitten werden. So entsteht nach und nach ein vielstimmiges Gemeinschaftswerk. Faden, Nadel und Schere liegen bereit!

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