Artists statement

Grundlegend für unsere Arbeitsweise sind experimentelle dialogische Formen als Möglichkeit Wissen zu generieren und unterschiedliche Realitäten in Verbindung zu setzen. In unserer oft dokumentarischen Herangehensweise wie z.B. Interviews entsteht oft durch Montage eine multiperspektivische und vielstimmige Sichtweise. Dadurch werden verschiedene Bedeutungsebenen erfahrbar gemacht. Der Fokus liegt dabei auf sich verschiebenden Realitäten, sei dies in einem politischen und sozialen oder einem persönlichen Kontext der Identität. Das Verwischen von Grenzen zwischen unterschiedlichen Praxisfeldern und Disziplinen und die daraus resultierende Unsicherheit in der Definition der eigenen Identität und Rolle, sowie auch die zunehmende Komplexität von politischen, ökonomischen und sozialen Prozessen verlangt von uns, die Dinge in einem erweiterten Kontext zu sehen. Wir möchten dabei eine globale multiperspektifische Sicht mit einer lokalen Praxis verbinden.

Our art practice is mostly based on dialogue as a form of creating knowledge and connecting different realities. In our documentary approach we aspire to realize a multi-perspective and multi-voiced view - often through montage - thus creating different levels of meaning. Our focus lies on shifting realities, be it in a political and social context or adressing personal questions of identity. Dissolving borders between different fields of practice and disciplines and the resulting uncertainty of ones own identity and role, an increasing complexity of political, economical and social processes asks for an ability to see things in a broader context. This means to integrate a global view while still acting locally. 

BAUM/JAKOB

Jacqueline Baum und Ursula Jakob leben in Biel und Burgdorf und arbeiten seit 2009 als Kollektiv an multimedialen Projekten. In ihrer Arbeit entsteht aus einer oft dokumentarischen Herangehensweise durch Montage eine multiperspektifische und vielstimmige Sichtweise. Dadurch werden verschiedene Bedeutungsebenen erfahrbar gemacht. Der Fokus liegt dabei auf sich verschiebenden Realitäten, sei dies in einem politischen und sozialen oder dem persönlichen Kontext der Identität.

Jacqueline Baum, *1966, lebte von 1996 – 2004 in New York, wo sie am Pratt Institute mit einem Master of Fine Arts abschloss und dort 1999 den AIM Award am Bronx Museum of the Arts erhielt. Sie nahm an diversen Ausstellungen teil, z.B. am SOHO Annual. Sie war für die künstlerische Leitung der Biennale 2005 Bern zuständig.
Ursula Jakob, *1955, hatte 1985/86 einen Arbeitsaufenthalt in Glasgow und 2006 ein Stipendium als visiting artist an der Australian National University in Canberra. Sie hatte seit 1990 diverse Ausstellungen, u.a. in China, Kanada und Mexiko. 
Baum/Jakob gewannen 2011 den SAM Art Award.

EXHIBITIONS


Baum/Jakob:

2018 Flowers II, Galerie Béatrice Brunner, Bern
2017 Werkbuch/Oeuvre d'Artiste, Kanton Bern, Vexer Verlag
2017 Galerie Béatrice Brunner, Bern
2016/17 Kunsthaus Grenchen
2015 Scientific Gardening,ERES Stiftung, München, Deutschland
2015 KunstArchivKunst, Stadtgalerie PROGR, Bern
2015 Bildergarten, Neues Museum Biel
2014 Schweizer Krankheit, Terminal P, Zürich
2013 Impressionen, Kunsthaus Grenchen
2012 Filmnacht, Kunstraum Baden 
2012 Galerie Béatrice Brunner, Bern
2011 SAM Art Masters, Lingua Franca, St. Moritz

Ursula Jakob
2010  Art - Etage, Biel/Bienne, Libre Tiraje, Oaxaca, Mexiko
2008  Galerie Béatrice Brunner, Bern
2006  Galerie Béatrice Brunner, Bern
2004  Galerie Quellgasse 3, Biel
2003  Staatstheater Mainz
2002  Galerie Artraktion, Bern
1998  Galerie Impress, Olten (Publikation)
1986  Glasgow Print Studio, Glasgow, Berner Galerie, Bern

Group Exhibitions
2010  Edition Transignum, Paris, PROGR, Bern
2009  Kunsthaus Grenchen, Novosibirsk State Art Museum
2008  Kunsthaus Grenchen, Edmonton Print International, Kanada, PROGR Bern
2007  University of Fine Art, Shanghai, China, Academy of Fine Art, Hanzhou, VFO, Zürich
2005  Die Kleine Galerie, Wien, A Edition Markus Gell, Rankweil, A
2004  Kunsthaus Langenthal
2003  Galerie zum Eisenturm, Mainz, Edition Cestio, Zürich, Galerie Rouge, Morges
2002  Kunstweg Alpnachstad, Internationale Grafiktriennale, Grenchen
2001  Galerie Franz Mäder, Basel, multiple, Bern
2000  Galerie Esther Münger, Burgdorf
1998  Internationale Grafiktriennale, Le Locle
1995  Galerie Esther Münger, Burgdorf
1992  Kunstsammlung Steffisburg (mit Daniel Ritter) 
1990  Edition Franz Mäder, Basel
1989  Galerie Esther Münger (mit Jürg Straumann)

Jacqueline Baum
2011  Galerie Béatrice Brunner, Bern 
2008  Grupenausstellung “Shaping Landscapes“, Galerie MADONNA#FUST, Bern, Schweiz
2003  Gruppenausstellung, “Pilgrimage”, Bronx Art Center, Bronx, New York, USA
2001  Gruppenausstellung, “The Alchemical Body”, Williamsburg Art Center, New York, USA
2001  Artists in the neighborhoods: Kunstprojekt, Harlem. „Streetkids“, New York, USA
2000  “Snapshot”, kuratiert von Gary Sangster, Contemporary Museum, Baltimor, USA
1999  Gruppenausstellung, A.I.M. Program, Bronx Museum, New York, USA
1998  Soloausstellung, Pratt Institute, Brooklyn, USA
1998  Soho Annual, Gruppenausstellung juriert von Bruce Pearson and Barry Schwabsky, Swiss Institue, New York, USA
1997  Symposium Ausstellung, Pratt Institute, Brooklyn, USA
1995  Gruppenausstellung, Gallery Prosart, Luzern, Switzerland.Solo Exhibitions

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